Architektur
Wer macht diese Aufgabe in Zukunft – Mensch oder KI? Entscheide Karte für Karte und sieh sofort, was die Forschung dazu sagt.
- Mensch
- bleibt menschliche Arbeit
- KI
- kann das heute übernehmen
Kreativ · im Studium
Erste Entwurfsvarianten generieren
Mögliche Gebäudeformen für ein Grundstück skizzieren.
Wer macht das in Zukunft? Wisch die Karte oder nutze die Pfeiltasten.
Schon heute Realität · Wallenhausen, Bayern
Ein Mehrfamilienhaus aus dem 3D-Drucker
In Wallenhausen entstand ein Fünf-Familienhaus mit drei Stockwerken, dessen Wände ein 3D-Betondrucker Schicht für Schicht aufgebaut hat. Die reine Druckzeit lag bei 72 Stunden. Einschließlich Rüstzeiten waren es laut Bauunternehmer etwa fünf Wochen.
Einordnung: Der Drucker folgt einem vorgegebenen Bauplan. Das ist Automatisierung, keine KI: Er lernt nichts und entscheidet nichts selbst. Den Beruf verändert er trotzdem.
Die Maschine
Die Wände präzise Schicht für Schicht drucken und dabei Öffnungen für Fenster, Türen und Leitungen aussparen.
Der Mensch
Baustelle einrichten, Drucker aufbauen und bedienen, Decken und Bodenplatte als Fertigteile einsetzen, Fenster, Türen, Elektrik und Ausbau, Qualität prüfen.
Video: mobiheat Reportage
„Wenn die Wände gedruckt werden: Was an einer Baustelle braucht trotzdem Menschen mit Erfahrung?“
Woher kommen die Werte?
Die Werte sind ein didaktisches Modell zur Diskussion, keine Prognose. Der Richtwert je Beruf orientiert sich an realer Forschung – Frey & Osborne (2013) und dem IAB Job-Futuromat, die Unterschiedliches messen und hier nicht verrechnet werden. Die Einzelwerte pro Aufgabe sind eine begründete Schätzung, keine Messung. Mehr dazu auf der Methodik-Seite.
Datengrundlage
- IAB-Kurzbericht 5|2024 (Grienberger, Matthes & Paulus): Folgen des technologischen Wandels – Substituierbarkeitspotenziale 2022
- Frey & Osborne (2013): The Future of Employment – Wahrscheinlichkeit der Computerisierung, Oxford Martin School
- World Economic Forum: Future of Jobs Report 2025 – Arbeitgeber-Erwartungen bis 2030
- IAB Job-Futuromat – Substituierbarkeitspotenzial je Beruf